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Freitag, 24. Oktober 2003
Wochenend´
thomaswmeinhardt, 14:46h
Lustig singen wir nun wieder
die Woche neigt dem End´sich nieder
Freitag klingt es in den Ohren
das Wochend steht vor den Toren.
Montag, Dienstag und dann noch
vorm Donnerstag der Mitte Woch´
Fleißig waren wir an diesen Tagen,
stellten keine dummen Fragen
Nun aber Schluss mit Schinderei
ein Jederman hat wieder frei
Dann tun wir wieder das und dies
auf das ein jeder das Wochenend genieß.
Die große Pflicht an freien Tagen
sich zu befreien von Weh und Klagen.
Auf das wir munter uns vergnügen
so zum Beispiel kurz vor Rügen.
Wichtig ist vor allen Dingen
Kraft zu schöpfen und beginnen
uns ganz tüchtig auszuruhen
denn in der Woche war viel zu tun.
So schaffen wir es spielend leicht,
ist erst der Sonntag mal erreicht,
den Montag spannend zu erwarten
und mit ihm auch all die neuen Taten.
(Thomas Meinhardt)
die Woche neigt dem End´sich nieder
Freitag klingt es in den Ohren
das Wochend steht vor den Toren.
Montag, Dienstag und dann noch
vorm Donnerstag der Mitte Woch´
Fleißig waren wir an diesen Tagen,
stellten keine dummen Fragen
Nun aber Schluss mit Schinderei
ein Jederman hat wieder frei
Dann tun wir wieder das und dies
auf das ein jeder das Wochenend genieß.
Die große Pflicht an freien Tagen
sich zu befreien von Weh und Klagen.
Auf das wir munter uns vergnügen
so zum Beispiel kurz vor Rügen.
Wichtig ist vor allen Dingen
Kraft zu schöpfen und beginnen
uns ganz tüchtig auszuruhen
denn in der Woche war viel zu tun.
So schaffen wir es spielend leicht,
ist erst der Sonntag mal erreicht,
den Montag spannend zu erwarten
und mit ihm auch all die neuen Taten.
(Thomas Meinhardt)
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Donnerstag, 23. Oktober 2003
Der Kreislauf um die Schattenwirtschaft
thomaswmeinhardt, 15:06h
Schwarzarbeit ist ein Problem. Der Schaden für den Staat und die Unternehmen liegt im Milliarden-Euro-Bereich. Die Reaktion: Der Staat droht mit hohen Strafen und verschärft die Kontrollen. Ist das die Lösung? Wer sich heute ein Haus bauen will, muss schon verdammt tief in die Tasche greifen, wenn er auf legalem Weg die eigenen vier Wände errichten lässt. Schnell entscheidet sich der Häuslebauer dafür, Freunde, Bekannte, Verwandte um Hilfe zu bitten. Bis dahin ist alles ok. Steckt hinter diesen Freunden, Bekannten oder Verwandten jedoch ein Unternehmen, das für ihn "nur für wenig Geld" Mischmaschinen oder Arbeitskraft zur Verfügung stellt, ist der Schritt aus der Legalität bereits getan. Die Verlockung ist groß, denn in Zeiten der Geldknappheit haben sich die Menschen noch lange nicht damit abgefunden, auf Haus, Auto, Garten und andere begehrenswerte Güter zu verzichten. Und einen "Freund" findet sich immer, der für weniger Geld und "privat" die Wünsche erfüllt. Und hier liegt die Krux im System.
Der Sparzwang des Staates wirkt sich auf die Bürger aus. Andereseits verlangt der Staat vom Bürger mit seiner Kaufkraft die Wirtschaft anzukurbeln und schließlich ist ein Handwerksunternehmen gezwungen, wenn es legal arbeitet, Sozialabgaben usw. in seine Preise mit einzubeziehen. Der Bürger hat also kein Geld, der Staat will aber, dass er dieses bei der Handwerksfirma ausgibt, dass aber bedingt durch die Gesetze und Vorschriften hohe Preise für seine Dienstleistung verlangen muss, um rentabel zu sein und um Mitarbeiter zu beschäftigen.
Ist es da verwunderlich, dass die Schattenwirtschaft derzeit in allen Branchen buhmt? Und die Lösung des Staates sind höhere Strafen und schäfere Kontrollen, die den Staat auch wieder sehr viel Geld kosten. Ein nicht endender Kreislauf und das Problem wird nicht gelöst.
Doch an welcher Stelle soll der Kreislauf durchbrochen werden, um das Problem wirklich an der Wurzel zu packen?
Unternehmen müssen in die Lage versetzt werden, ihre Dienstleistungen zu einem "fairen" Preis anbieten zu können. Bürger müssen auch selbst neue Wege erkennen, legal arbeitende Unternehmen zu unterstützen und der Staat? Er muss die Rahmenbedingungen schaffen, dass ein Unternehmer und der Bürger in "Flaute-Jahren" flexibel darauf reagieren kann.
Es muss also alles getan werden, um der Schwarzarbeit den "Boden unter den Füssen zu entziehen" . Strafen und Kontrollen können dies nicht bewirken - im Gegenteil.
Flexibilität der Gesetze, des Staates, des Unternehmers und des Bürgers sind hier gefragt.
Wieso eigentlich nicht?
Der Sparzwang des Staates wirkt sich auf die Bürger aus. Andereseits verlangt der Staat vom Bürger mit seiner Kaufkraft die Wirtschaft anzukurbeln und schließlich ist ein Handwerksunternehmen gezwungen, wenn es legal arbeitet, Sozialabgaben usw. in seine Preise mit einzubeziehen. Der Bürger hat also kein Geld, der Staat will aber, dass er dieses bei der Handwerksfirma ausgibt, dass aber bedingt durch die Gesetze und Vorschriften hohe Preise für seine Dienstleistung verlangen muss, um rentabel zu sein und um Mitarbeiter zu beschäftigen.
Ist es da verwunderlich, dass die Schattenwirtschaft derzeit in allen Branchen buhmt? Und die Lösung des Staates sind höhere Strafen und schäfere Kontrollen, die den Staat auch wieder sehr viel Geld kosten. Ein nicht endender Kreislauf und das Problem wird nicht gelöst.
Doch an welcher Stelle soll der Kreislauf durchbrochen werden, um das Problem wirklich an der Wurzel zu packen?
Unternehmen müssen in die Lage versetzt werden, ihre Dienstleistungen zu einem "fairen" Preis anbieten zu können. Bürger müssen auch selbst neue Wege erkennen, legal arbeitende Unternehmen zu unterstützen und der Staat? Er muss die Rahmenbedingungen schaffen, dass ein Unternehmer und der Bürger in "Flaute-Jahren" flexibel darauf reagieren kann.
Es muss also alles getan werden, um der Schwarzarbeit den "Boden unter den Füssen zu entziehen" . Strafen und Kontrollen können dies nicht bewirken - im Gegenteil.
Flexibilität der Gesetze, des Staates, des Unternehmers und des Bürgers sind hier gefragt.
Wieso eigentlich nicht?
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Mittwoch, 22. Oktober 2003
Von Geburt an im Rampenlicht
thomaswmeinhardt, 14:52h
Das Wehklagen, dass in Deutschland immer weniger Kinder zur Welt kommen, will man kaum glauben. Es mag am eigenen Alter liegen aber es gibt Zeiten, da scheinen es neue Menschenkinder gar nicht abwarten zu können, die Welt hier auf unserem Globus zu entdecken. Sie sind alle herzlich willkommen! Freunde, Bekannte, Verwandte erzählen von Schwangerschaft, der baldigen Niederkunft und der Geburt. Spielen uns die Medien hier einen Streich und gaukeln uns mal wieder etwas vor? Das Fernsehen hat das Thema Geburt für sich entdeckt. Kaum ein Sender, der nicht über werdende Mütter (und Väter) berichtet. Vom Anfang bis zum Ende kümmern sich Dokumentationen um dieses freudige Ereignis. Sogar vor den Kreissälen machen die Kameras nicht mehr Halt und auf den Bildschirmen hat man selten so viele schwangere Bäuche gesehen wie heute. Und im privaten wird die Errungenschaft der E-Mail genutzt, um möglichst vielen vom freudigen Ereignis zu berichten. Ganze Alben lassen sich inzwischen von den verschickten Bildern füllen. Werdende Mütter mit kugelförmigen Bäuchen (mehr oder weniger bedeckt), stolze Väter (immer eher im Hintergrund), Ultraschall-Bilder, die das Kind schon im Mutterleib ins Rampenlicht stellen. Und nach der Geburt: Mutter mit Kind in allen Stadien und Posen. Alles auf Video oder Hochglanz-Fotos gebannt und per Mail mit "Endlos-Verteilern" verschickt.
Dass es ein freudiges Ereignis ist steht außer Frage, doch was ist mit dem Kind und den Empfänger dieser Mails. Neugeborene haben nun mal die Eigenschaft, meistens nur für die Eltern schön zu sein und Ultraschall-Bilder haben die Eigenschaft, nicht mehr als Umrisse zu zeigen. Die Geburt im Fernsehen live zu übertragen, ist sicherlich den Eltern zu überlassen, dass Kind kann seine Meinung ja noch nicht mitteilen. Sind wir inzwischen so Medienfixiert, dass selbst die privatesten Ereignisse im Leben keinen "Schutz" mehr vor der Öffentlichkeit haben? Und was ist mit dem Neugeborenen? Will es sich wirklich von Anfang an und schon im Mutterleib der Öffentlichkeit präsentieren?
Brauchen wir wieder mehr "Privates"?
Wieso eigentlich nicht?
Dass es ein freudiges Ereignis ist steht außer Frage, doch was ist mit dem Kind und den Empfänger dieser Mails. Neugeborene haben nun mal die Eigenschaft, meistens nur für die Eltern schön zu sein und Ultraschall-Bilder haben die Eigenschaft, nicht mehr als Umrisse zu zeigen. Die Geburt im Fernsehen live zu übertragen, ist sicherlich den Eltern zu überlassen, dass Kind kann seine Meinung ja noch nicht mitteilen. Sind wir inzwischen so Medienfixiert, dass selbst die privatesten Ereignisse im Leben keinen "Schutz" mehr vor der Öffentlichkeit haben? Und was ist mit dem Neugeborenen? Will es sich wirklich von Anfang an und schon im Mutterleib der Öffentlichkeit präsentieren?
Brauchen wir wieder mehr "Privates"?
Wieso eigentlich nicht?
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