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Dienstag, 21. Oktober 2003
Bitte lächeln
thomaswmeinhardt, 16:00h
Die Stimmen werden lauter und am Horizont lässt sich schwach so etwas wie Aufschwung erkennen. Die meisten Wirtschaftsinstitute und Experten bescheinigen Deutschland für 2004 ein mögliches Ende der Talsohle. Ob die Prognosen richtig sind oder ob wir noch ein Jahr warten müssen, hängt auch von uns ab. Altbundeskanzler Schmidt beklagte sich aber unlängst über ostdeutsches Gejammer. Und wird wirklich nur im Osten gejammert? Zur Zeit endet doch jedes Gespräch damit, wie schlecht es uns geht und wie hoch unsere alltäglichen Belastungen sind, ob privat oder im Beruf. Und die Reformdiskussion tut ihr übriges. Aber was können wir tun? Auf der Straße begegnen sich Menschen mit dunkelschwarzen (unsichtbaren) Wolken über ihren Köpfen, die anscheinend unmittelbare Auswirkungen auf ihren Gesichtsausdruck und ihr Verhalten haben. Ein Lächeln täte uns gut, mit einem Blick voraus in eine Zukunft, in der wir mit Spaß zum Beispiel auch mal eine Stunde (oder zwei) länger arbeiten, ohne gleich an Ausbeute zu denken. Eine innerliche Vorbereitung auf den Aufschwung kann in jeder Alltagssituation geübt werden und das immer frei nach dem Motto: Der Karren ist deswegen im Dreck, damit ich ihn mit meiner ganze Kraft dort wieder rausziehen kann.
Mit einer guten Portion Humor, die jede Form von Pessimismus im Keim erstickt, stolpern wir lächelnd, alte Zöpfe abschneident und selbstbewusst beim Bäcker, im Familienkreis, bei der Arbeit, in der Bank (auch vor dem Kontoauszugsdrucker), bei der Ausbildung, beim Politisieren, beim Diskutieren, beim Planen und beim Entwerfen von Zukunftsversionen in den Aufschwung.
Warum eigentlich nicht?
Mit einer guten Portion Humor, die jede Form von Pessimismus im Keim erstickt, stolpern wir lächelnd, alte Zöpfe abschneident und selbstbewusst beim Bäcker, im Familienkreis, bei der Arbeit, in der Bank (auch vor dem Kontoauszugsdrucker), bei der Ausbildung, beim Politisieren, beim Diskutieren, beim Planen und beim Entwerfen von Zukunftsversionen in den Aufschwung.
Warum eigentlich nicht?
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